Die Kampagne “Studieren in Fernost” soll Abiturient_innen für ein Studium an ostdeutschen Universitäten begeistern. Weil “neue Bundesländer” nicht sexy genug klingt, wird in die Exotismus-Schublade gegriffen. “Fernost” klingt nach Kultur, Exotik, wohlchoreografierten Kampfsportszenen, Gongs und Geishas… und nach Boom, Wirtschaftswachstum, Zukunft gepaart mit uralten Wissenskulturen. Was wäre also besser geeignet, um jungen Menschen aus den alten Bundesländern ein Studium im “Osten” schmackhaft zu machen und bei ihnen “oft noch vorhandene Vorbehalte zu entkräften”?
Themen: Alltagsrassismus, Bildung, blöd, Medien, Stereotype, Werbung
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