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	<title>Kommentare zu: Welches Gemeinwohl, bitte?</title>
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	<description>Fundiertes Genörgel wider die Abstraktion des Politischen</description>
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		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.diffusionen.de/2009/07/23/welches-gemeinwohl-bitte/comment-page-1/#comment-110</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 15:39:20 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Eine weitere Lektüreempfehlung wäre angesicht dieses  (vorgeblichen) Konsens-Strebens auch &lt;a href=&quot;http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5429&amp;ausgabe=200211&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Jacques Ranciere&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.suhrkamp.de/buecher/das_unvernehmen-jacques_ranciere_29188.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Das Unvernehmen&lt;/a&gt; (Suhrkamp 2002), der so etwas als Post-Demokratie bezeichnet:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;

&lt;blockquote&gt;Dieser Ausdruck wird uns einfach dazu dienen, das Paradox zu bezeichnen, das unter dem Namen der Demokratie die konsensuelle Praxis der Auslöschung der Formen demokratischen Handelns geltend macht. Die Post-Demokratie ist die Regierungspraxis und die begriffliche Legitimierung einer Demokratie &lt;em&gt;nach&lt;/em&gt; dem &lt;em&gt;Demos&lt;/em&gt;, einer Demokratie, die die Erscheinung, die Verrechnung und den Streit des Volks liquidiert hat, reduzierbar also auf das alleinige Spiel der staatlichen Dispositive und der Bündelung von Energien und gesellschaftlichen Interessen.  [...] Die herrschende Idylle sieht darin die vernünftige Übereinkunft von Individuen und von gesellschaftlichen Gruppen, die verstanden hätten, dass die Kenntnis des Möglichen und die Diskussion zwischen Partnern für jede Partei Weisen sind, den besten Anteil zu erhalten, den die Objektivität der Gegebenheiten der Situation ihr zu erhoffen erlaubt, und die dem Konflikt vorzuziehen ist.&quot; (S. 111 f.)&lt;/blockquote&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Lektüreempfehlung wäre angesicht dieses  (vorgeblichen) Konsens-Strebens auch <a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5429&#038;ausgabe=200211" rel="nofollow">Jacques Ranciere</a>: <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/das_unvernehmen-jacques_ranciere_29188.html" rel="nofollow">Das Unvernehmen</a> (Suhrkamp 2002), der so etwas als Post-Demokratie bezeichnet:</p>
<blockquote><p>Dieser Ausdruck wird uns einfach dazu dienen, das Paradox zu bezeichnen, das unter dem Namen der Demokratie die konsensuelle Praxis der Auslöschung der Formen demokratischen Handelns geltend macht. Die Post-Demokratie ist die Regierungspraxis und die begriffliche Legitimierung einer Demokratie <em>nach</em> dem <em>Demos</em>, einer Demokratie, die die Erscheinung, die Verrechnung und den Streit des Volks liquidiert hat, reduzierbar also auf das alleinige Spiel der staatlichen Dispositive und der Bündelung von Energien und gesellschaftlichen Interessen.  [...] Die herrschende Idylle sieht darin die vernünftige Übereinkunft von Individuen und von gesellschaftlichen Gruppen, die verstanden hätten, dass die Kenntnis des Möglichen und die Diskussion zwischen Partnern für jede Partei Weisen sind, den besten Anteil zu erhalten, den die Objektivität der Gegebenheiten der Situation ihr zu erhoffen erlaubt, und die dem Konflikt vorzuziehen ist.&#8221; (S. 111 f.)</p></blockquote>
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		<title>Von: Elena</title>
		<link>http://www.diffusionen.de/2009/07/23/welches-gemeinwohl-bitte/comment-page-1/#comment-99</link>
		<dc:creator>Elena</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 07:02:23 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Danke fürs Aufmerksammachen auf diesen offenen Brief! Und für die Reaktion. Interessant wäre auch eine Diskussion um den Begriff &quot;politische Kultur&quot;...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke fürs Aufmerksammachen auf diesen offenen Brief! Und für die Reaktion. Interessant wäre auch eine Diskussion um den Begriff &#8220;politische Kultur&#8221;&#8230;</p>
<p> </p>
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