von elb, 6.10.2010

Neben den hier bereits verlinkten Stellungnahmen des FKR und des kritnet gibt es natürlich noch einige andere interessante Wortmeldungen zur Sarrazin-Debatte, aber auch zu Ulfkotte und der LVZ. Hier eine kleine, unvollständige Zusammenstellung:

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen hat sich in einem Offenen Brief (pdf) an LVZ-Chefredakteur Bernd Hilder gewandt, um gegen die Veröffentlichung des Interviews mit Udo Ulfkotte zu protestieren. Die Leipziger Internet-Zeitung L-IZ hat einen Artikel dazu geschrieben, in dem sie auch auf das Ulfkotte-Interview eingeht.

Gegen die Thesen Sarrazins und die darauf folgende Debatte gibt es auch eine lesenswerte Stellungnahme des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Deutsche Musliminnen und Muslime wandten sich mit einem Offenen Brief an Christian Wulff: “Sie sind unser Präsident”.

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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 6. Oktober 2010 von elb veröffentlicht. Die Kommentare zu diesem Eintrag lassen sich durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können den Beitrag kommentieren, oder einen Trackback auf ihrer Seite einrichten.

.: Kommentare

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  1. sfr

    24.10.2010 | 14:59

    Die Leipziger Internetzeitung berichtet unter dem Titel [http://www.l-iz.de/Bildung/Medien/2010/10/Die-Sarrazin-Debatte-in-der-LVZ.html "Integration? Migration? Querdenker? - Ein Forum analysiert die Sarrazin-Debatte in der LVZ"] über die Stellungnahme des FKR. Für den Autor Ralf Julke ist der Text “[v]iel zu kurz, um wirklich den fein gesponnenen Spielen mit Vorurteilen und Ignoranz auf die Wurzeln zu kommen” und  “[v]iel zu lang, um es hier in voller Länge zu bringen”. Julke macht sich seine eigenen Gedanken über die Mechanismen der Debatte und kommt schließlich zu folgendem Schluss:
    “Und wenn sein Buch und die Debatte darum etwas zeigen, dann ist es die gewaltige Verängstigung eines bewegungslos gewordenen Bürgertums, das sich selbst gern als konservativ bezeichnet, aber nicht wirklich weiß, was es damit meint und will. Und seine Zeitungen bestärken dieses Gefühl des Verlorenseins auch noch, indem sie die Angst-Bilder verstärken.”
    Dass das FKR eine Debatte über Rassismus gefordert hat, geht dabei leider etwas unter.
     

  2. sfr

    24.10.2010 | 15:27

    Und hier ein Interview zur Stellungnahme bei <a href=”http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=36533″>Radio Corax</a>.

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