von elb, 11.04.2011

Nur kurz: dieser Beitrag auf anders deutsch ist lesenswert. Einerseits zur Thematisierung der “Herkunft” des Gesundheitsministers und designierten FDP-Vorsitzenden – offenbar wird angenommen, dass “Herkunft” prägender ist als Rassismuserfahrungen beziehungsweise dass letztere in ersterer begründet liegen. Andererseits wird wieder ein Beispiel dafür verlinkt, wie die taz Rassismusreproduktionen total lustig und OK findet, wenn sie unter der Überschrift “verboten” laufen (haha! Es ist Satire! get it? Und gleichzeitig zeigen wir mit der Überschrift “verboten” allen, dass wir political correctness nicht gut finden, obwohl wir uns auch als irgendwie links verstehen, weil political correctness hat irgendwie was mit Zensur zu tun, und weil das Urheberrecht für so große Institutionen wie die ARD-Abendnachrichten nicht so wichtig ist, war das ja auch irgendwie Zensur mit der Umbenennung unserer Kolumne, aber was viel wichtiger ist: political correctness ist nicht cool und cool zu sein kann man schließlich gar nicht überbewerten!). Sowas fand die taz 2010 zur Fußball-WM in Südafrika auch total witzig, wie der braune mob hier berichtet.

Der Beitrag wurde am Montag, den 11. April 2011 von elb veröffentlicht. Die Kommentare zu diesem Eintrag lassen sich durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können den Beitrag kommentieren, oder einen Trackback auf ihrer Seite einrichten. Der Beitrag wurde folgenden Themen zugeordnet: , .

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