von critiska, 24.07.2012

Die Debatte um die Gemeinnützlichkeitsentscheidung, die Vereinen, die sich Gegen Nazis, für Demokratie etc. engagieren, der Willkür des VS überlassen werden soll, geht immer weiter.

Nach der Initative einer breiten Zivilgesellschaft, diese Pläne zu verhindern, gibt es darauf eine breite Presseresonanz. Hier eine kleine Presseschau.

Unterstützt werden kann der Aufruf übrigens immer noch hier.

Der Verein Engagierte Wissenschaft e.V. hat es durch die Unterstützung des Aufrufs als Mit-Erstunterzeichnender Verein sogar bis in die Bundespresse geschafft.

Gute Artikel finden u. a. in der Jungle World, auf tageschau.de und der taz und der Bewegungs-taz, wo auch andere Artikel etc. verlinkt sind. Interessant auch eine ältere Übersicht in der taz, die zeigt, wie willkürlich die Kategorien sind, mit denen Verbote von Gemeinnützigkeit verhandelt und durchgesetzt werden.

Hier muss weiter gekämpft werden! Gegen das E-Modell, gegen den VS, der abgeschafft gehört!  Und für die zu kommende Demokratie!

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 24. Juli 2012 von critiska veröffentlicht. Die Kommentare zu diesem Eintrag lassen sich durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können den Beitrag kommentieren, oder einen Trackback auf ihrer Seite einrichten. Der Beitrag wurde folgenden Themen zugeordnet: , , , , , , , , , , , .

.: Kommentare

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  1. sfr

    25.07.2012 | 18:33

    Bei der “kommenden Demokratie” aber aufpassen, dass man sie im ewigen (Er-)Warten darauf nicht gänzlich verfehlt!
    So warnt Jacques Rancière (in  seiner Auseinandersetzung mit Derrida in “Does Democracy Mean Something?”):
    “In my view something gets lost in this opposition between an institution and a transczendental horizon. What disappears is democracy as a practice. What disappears is the political intervention of the Other or the heteron; that is the political process of subjectivation, which continually creates ‘newcomers’, new subjects that enact the equal power of anyone and everyone [...] To ignore the political power of heterology is to trap oneself in a simple opposition, with ‘liberal democracy’ on the one side – which actually means oligarchy [...] – and a ‘democracy to come’ on the other [...]. In my view, this amounts to dismissing politics and to a form of substantialization of the Other  [...].”

  2. sfr

    25.07.2012 | 18:48

    Den Artikel gibt es in Gänze übrigens  hier:
    http://www.scribd.com/doc/84021064/Ranciere-Does-Democracy-Mean-Something

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